
lesetheaterprojekt
Demnächst:

Ein normales Mietshaus in der Dresdner Neustadt. Verschiedenste Menschen leben dort. Jeder hat seine eigene Geschichte – verborgen hinter der Wohnungstür.
Nur Klaus Ziegenhahn lebt hier irgendwie anders. Durch ihn lernen wir alle Mieter kennen. Er ist seit Ewigkeiten da, kennt jeden Winkel des Hauses und scheint über seine Nachbarn erstaunlich gut Bescheid zu wissen. Eigentlich ein bisschen zu gut. Er kennt ihre kleinen Marotten, ihre großen Sorgen und die Gedanken, die sie niemandem erzählen würden. Er freut sich mit ihnen, er leidet mit ihnen und würde ihnen am liebsten manchmal ordentlich die Meinung sagen. Für Ihn sind sie längst Familie. Da gibt es nur ein Problem: die Nachbarn wissen gar nicht, dass es Klaus überhaupt gibt! - Doch als ihm eine schwarze Katze begegnet, ändert sich mit einem Mal alles!
Ein ebenso berührendes wie humorvolles Theaterstück über Einsamkeit, Nachbarschaft und die Sehnsucht, gesehen zu werden und dazuzugehören.
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Ein Bulle sieht rosa
Ein Stück von Stefan Birkefeld
im Lesetheaterprojekt
Ein Einhorn im Alaunpark. Ein Polizist am Rande des Nervenzusammenbruchs. Ein erstes Date, das so holprig beginnt, dass man sich fragt, ob die beiden nicht gleich wieder nach Hause gehen sollten. Und das alles in einer Sommernacht, die beschlossen hat, sich nicht an die Regeln der Wahrscheinlichkeit zu halten.
In dieser herrlich schrägen Komödie trifft Fantasie auf Wirklichkeit, Romantik auf Chaos und Lebensweisheit auf Unsinn. Freut Euch auf eine Aufführung des Lesetheaterprojektes mit Witz, Herz und überraschenden Besuchern.
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Ausnahmezustand Stimmen des Krieges

Wozu werden Kriege geführt? Wer will eigentlich Kriege führen? Und was macht die Erfahrung eines Krieges mit den Menschen? Das neue Stück „Ausnahmezustand - Stimmen des Krieges“ des Dresdner Autoren Stefan Birkefeld beschäftigt sich mit genau diesen Fragen. In seinem Text lässt er dabei die Menschen zu Wort kommen, seien sie nun freiwillig oder unfreiwillig in das Geschehen verstrickt: Soldaten, Zivilisten, Industrielle, Kinder und deren Mütter, Staatsmänner und Künstler. Es entfaltet sich ein vielstimmiger Chor ihrer inneren Gedanken, Gefühle und Ängste, ihrer Erklärungsversuche und ihrer Rechtfertigungen (auch sich selbst gegenüber). Gibt es einen Ausweg aus der Gewalt? Wer will eigentlich Kriege führen? Der Text evoziert eine Antwort, die dem Staunen eines Kindes zu entstammen scheint: Keiner! Nicht nur die Opfer, auch die Täter wollen ihn nicht. Es gibt doch zwingende Gründe und Umstände. Sie glauben, keine Wahl zu haben. Aber warum? Den Opfern zwischen Luftschutzbunkern, Feuerpausen und der Trauer um Mitmenschen fehlen die Erklärungen.