
lesetheaterprojekt
Demnächst:

Ein normales Mietshaus in der Dresdner Neustadt. Verschiedenste Menschen leben dort. Jeder hat seine eigene Geschichte – verborgen hinter der Wohnungstür.
Nur Klaus Ziegenhahn lebt hier irgendwie anders. Durch ihn lernen wir alle Mieter kennen. Er ist seit Ewigkeiten da, kennt jeden Winkel des Hauses und scheint über seine Nachbarn erstaunlich gut Bescheid zu wissen. Eigentlich ein bisschen zu gut. Er kennt ihre kleinen Marotten, ihre großen Sorgen und die Gedanken, die sie niemandem erzählen würden. Er freut sich mit ihnen, er leidet mit ihnen und würde ihnen am liebsten manchmal ordentlich die Meinung sagen. Für Ihn sind sie längst Familie. Da gibt es nur ein Problem: die Nachbarn wissen gar nicht, dass es Klaus überhaupt gibt! - Doch als ihm eine schwarze Katze begegnet, ändert sich mit einem Mal alles!
Ein ebenso berührendes wie humorvolles Theaterstück über Einsamkeit, Nachbarschaft und die Sehnsucht, gesehen zu werden und dazuzugehören.
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Ein Bulle sieht rosa
Ein Stück von Stefan Birkefeld
im Lesetheaterprojekt
Ein Einhorn im Alaunpark. Ein Polizist am Rande des Nervenzusammenbruchs. Ein erstes Date, das so holprig beginnt, dass man sich fragt, ob die beiden nicht gleich wieder nach Hause gehen sollten. Und das alles in einer Sommernacht, die beschlossen hat, sich nicht an die Regeln der Wahrscheinlichkeit zu halten.
In dieser herrlich schrägen Komödie trifft Fantasie auf Wirklichkeit, Romantik auf Chaos und Lebensweisheit auf Unsinn. Freut Euch auf eine Aufführung des Lesetheaterprojektes mit Witz, Herz und überraschenden Besuchern.
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der allerletzte Mensch

Viele Wochen ist Ela gelaufen, immer in der Nacht, denn die Tage waren gnadenlos heiß. Nicht einen Menschen hat sie dabei getroffen. Mit einmal kam der heftige Regen, der nicht mehr aufhört. Sie konnte sich auf den höchsten Turm der Welt retten. Das Wasser ist bereits 800 Meter hoch gestiegen. Und das ist noch nicht alles. Ihr wurde vorausgesagt, dass sie den neuen Menschen gebären wird. Sie nimmt ihre Mission sehr ernst, obwohl sie davon überzeugt ist, der allerletzte Mensch zu sein.
In einem an das Absurde Theater gemahnenden Szenario und nicht ohne grimmigen Humor stellt das Stück die Frage nach der Utopie angesichts aktuell düsterer Zukunftsperspektiven. Das Geschehen ist mal poetisch, mal traurig, mal widersinnig und manchmal eben auch komisch. Am liebsten würde man ja die ganze Zeit lachen wollen, wenn‘s nicht irgendwie auch so verdammt traurig wäre!